Weiblichkeit gefragt
'Alexander McQueen' begeistert mit exzessiver Kollektion
publiziert: Donnerstag, 6. Okt 2011 / 09:24 Uhr
'Alexander McQueen' zeigte eine exzessive Show auf der Modewoche in Paris, die ganz in der Tradition des Modehauses stand.
'Alexander McQueen' zeigte eine exzessive Show auf der Modewoche in Paris, die ganz in der Tradition des Modehauses stand.

Das Modelabel 'Alexander McQueen' präsentierte eine exzentrische Frühling/Sommer-Kollektion 2012 auf der Pariser Fashion Week.

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Die Kreativ-Direktorin des Labels Sarah Burton - bekannt für ihr Design des Hochzeitskleides von Catherine Middleton - präsentierte gestern Abend auf der Fashion Week in Paris eine ganz spezielle Show. Die exzessive Kollektion sollte zeigen, wie Kleider Frauen verwandeln können.

«Ich dachte an Frauen als Objekt der Begierde. Wir tun einfach alles dafür, uns zu schmücken, dass wir fast zu unserer Kleidung werden. Das ist eine Kollektion, die vom Exzess handelt - die Erforschung von extremsten Schönheitsidealen», erklärte Burton in einer Presseerklärung.

Weisse Neonröhren, die von der ausladenden Glas- und Stahldecke hingen, beleuchteten die Models, als sie den Catwalk bestehend aus rissigen Bodenplatten im 'Centquarte Art Centre', einem ehemaligen Leichenhaus, entlangliefen.

Die blassen Gesichter der Models versteckten sich hinter Spitzenmasken. Eingearbeitete Federn verzierten die elfenbeinfarbenen, goldenen, violetten und lachsfarbenen Gewänder. Gerüschte Satin- und Spitzenkleider wechselten sich mit militärischen Miedern, Schulterpolstern und hohen Krägen. Seeschnecken und Korallen schmückten Capes und die Oberteile von Chiffon-Roben und erzeugten höchst verzierte rüstungsartige Formen, die über leichten freifallenden Materialien sassen.

Gerüschte Rocksäume waren exakt massgeschneidert und mit Oberteilen mit grossen Krägen und fallenden Ausschnitten kombiniert.

Die Farbpalette reichte von Gold über Haut- und Korallenfarben bis hin zu Schwarz und trug mit den riesigen Röcken und scharfe Formen eindeutig die 'McQueen'-Handschrift.

«Alles dreht sich um Weiblichkeit. Ich wollte ursprünglich keine Fetisch-Gewänder kreieren. Es geht um Verzierungen und die Schönheit von Frauen», erklärte Burton weiterhin.

Die Kritiker zeigten sich von der Show begeistert und bemängelten einzig, dass es bald an der Zeit sei, dass Burton das Erbe des Labels hinter sich lasse und Neues ausprobiere.

Ladyhaften Glamour von 'Valentino'

Auch das Luxus-Label 'Valentino' stellte gestern seine Frühling/Sommer-Kollektion 2012 in Paris zur Schau. Chef-Designer Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli präsentierten stolz ihre «feinsinnigen und sinnlichen» Kreationen, die vom ladyhaften Glamour lebten.

Models trugen entweder knielange oder bodenlange Röcke, Rüschen betonten die Schultern und verliehen den Stücken eine angenehme Frische.

Der Höhepunkt der Show bestand in der variantenreichen Verwendung edler Spitzenmuster, die ganz verschiedene Stoffe verzierte. Dazu zählten florale Muster und winzige Verschnörkelungen sowie kleine Pünktchen. Schwarz und Rot dominierten die Farbgebung mit gelegentlichen hellen Akzenten, wie Pink oder Dunkelrot.

(bert/Cover Media)

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