Calida will ab 2004 wieder schwarze Zahlen schreiben
publiziert: Dienstag, 11. Mrz 2003 / 16:05 Uhr

Zürich - Die Wäscheherstellerin Calida, die seit Jahren mit roten
Zahlen kämpft, will Ende dieses Jahres den Turnaround schaffen. Im
letzten Jahr gelang es ihr, den Verlust einzudämmen. Sie musste
aber einen Umsatzrückgang von einem Fünftel hinnehmen.

Calida.
Calida.
Ein extrem anforderungsreiches Jahr liege hinter ihnen, das aber
auch deutliche Fortschritte gebracht habe, sagte Firmenchef Felix
Sulzberger an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich.

Die Ertrags- und Liquiditätsziele seien erreicht worden. Der
massive Konzernverlust des Jahres 2001 von 40,3 Mio. Fr. konnte auf
6,4 Mio. Fr. reduziert werden. Finanzchef Andreas Lindenmann
verwies auf die hohe Eigenkapitalquote von 62,5 Prozent (Vorjahr:
58 Prozent).

Interne und externe Einflüsse liessen aber den Umsatz um rund
20 Prozent auf 153,2 Mio. Fr. zurückgehen. Die Konsumentinnen und
Konsumenten - vor allem in Deutschland - zeigten zunehmend weniger
Lust am Kaufen.

Die Calida-Produktion wurde gleichzeitig gestrafft. Im April 2002
war ein Nähwerk in Indien aus Qualitätsgründen verkauft worden.
Der Abbau der Näherei und Strickerei in Sursee LU wurde im Februar
dieses Jahres abgeschlossen.

Die Schliessung in Sursee (Sozialplan und Abschreibungen auf
Maschinen) kostete rund 1,1 Mio. Franken. Genäht wird nur noch in
Portugal und Ungarn. Per Ende 2002 beschäftigte Calida noch 996
Angestellte, gegenüber 1301 im Jahr zuvor.

Der niedrigere Umsatz erschwere zwar den Turnaround, sagte
Sulzberger. Mit dem Wechsel vom produktions- zum
marketingorientierten Geschäftsmodell will Sulzberger aber im Jahr
2004 unter dem Strich wieder schwarze Zahlen schreiben.




(bert/sda)

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