«Pseudokünstlerisch»
Giorgio Armani: Kritik an Prada
publiziert: Freitag, 18. Okt 2013 / 13:36 Uhr
Giorgio Armani kritisierte «pseudokünstlerische» Modenschauen.(Archivbild)
Giorgio Armani kritisierte «pseudokünstlerische» Modenschauen.(Archivbild)

Designer Giorgio Armani (79) erklärte die konzeptuellen Modenschauen von Miuccia Prada (64) zu einem Fehler.

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Der Designer holte schon einmal zum Schlag gegen Kollegen aus, als er die italienische Modemacher dafür kritisierte, dass sie ihre Kollektionen in Paris und nicht in Mailand zeigen. Seine Kollegin stellt die neuen Prada-Looks zwar in Mailand zur Schau, dafür Miu Miu in Paris. Armani wies damals die Behauptung zurück, dass es zu anstrengend sei, zwei Modenschauen in einer Woche auszurichten. Nun verlieh er seiner Wut über Designer Ausdruck, die pseudokünstlerische Modenschauen ausrichten. «Das ist ein Fehler, den viele Designer machen - Prada vor allen anderen», schäumte der Italiener im Interview mit der 'New York Times' über konzeptuelle Mode.

Beziehung zum Besitz

Vor einigen Jahren erkrankte der Modestar schwer an Hepatitis und es hiess, dass er eine Lebertransplantation brauchte. Durch die Krankheit gelangte er zu einem neuen Blick auf das Leben, doch brachte sie ihn nicht dazu, ruhiger zu treten. «Wenn ich mir die Fotos von damals anschaue - das Schwierigste war, den Leuten um mich herum klar zu machen, dass es mir besser ging. Ihre Sorgen waren nett gemeint, aber das machte mich nervös. Vorher habe ich nie gewusst, dass ich ein reicher Mann war. Die Arbeit hat so viel Zeit in Anspruch genommen. Aber ich habe nicht gemerkt, dass ich wohlhabend bin. Mit der Krankheit hat sich meine Beziehung zum Besitz geändert.»

Keine Nachfolger-Pläne

Im Zusammenhang mit seiner Krankheit und auf Grund seines fortgeschrittenen Alters spekulieren die Medien immer wieder über einen Nachfolger für Armani. Aber diese Frage lehnte er immer wieder ab, zu beantworten. Wenn er einen bereits berühmten Designer wählen würde, fürchtet er, dass dieser Looks in seinem eigenen Stil entwirft. «Und wenn ich jemanden von meinem Personal wähle, dann wird es mehr Armani als Armani. Also, was soll ich machen?» Auf die Frage, ob der ehemalige Saint-Laurent-Designer Stefano Pilati, der in der Vergangenheit bei dem Modehaus arbeitete, eine Option wäre, kam ebenfalls eine Absage: «Pilati hat bereits Armani gemacht. Also lautet die Lösung erst einmal so lange hier zu bleiben, wie es geht und eine Gruppe von Leuten zusammenzustellen, denen ich vertraue, und eine Person an meiner Seite zu haben», lautete der Entschluss von Giorgio Armani.

(ig/Cover Media)

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