Ursprünglich kein Interesse
Riccardo Tisci: Zu Givenchy nur des Geldes wegen
publiziert: Mittwoch, 4. Nov 2015 / 14:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Nov 2015 / 15:23 Uhr
Riccardo Tisci polarisiert mit seinen Kreationen für Givenchy.
Riccardo Tisci polarisiert mit seinen Kreationen für Givenchy.

Kultdesigner Riccardo Tisci (41) nahm den Job bei Givenchy zunächst nur an, um das Überleben seiner Familie zu sichern.

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2005 übernahm der Designer den Posten des Creative Directors und verwandelte das Traditionslabel seitdem zu einer der angesagtesten Marken weltweit. Stars wie Kim Kardashian (35), Amanda Seyfried (29) und Uma Thurman (45) sind Fans der Entwürfe des Italieners.

Kaum zu glauben, dass Riccardo den Posten ursprünglich gar nicht antreten wollte. Im Interview mit Fashionjournalist Hamish Bowles von der amerikanischen 'Vogue' erinnerte er sich:

«Als sie mich fragten, war ich noch sehr jung und gerade erst dabei, meine Identität zu finden. Also wollte ich den Job eigentlich gar nicht haben...» Nur ein Gedanke bewegte den kreativen Kopf zum Ja: der an das Wohl seiner Familie. «Ich hatte totale Panik. Meiner Familie ging es finanziell überhaupt nicht gut, das war der Grund, warum ich Ja sagte.»

Die ersten Kreationen kamen nicht gut an

Der Start bei Givenchy gestaltete sich dann auch noch recht schwierig: Die düsteren und dramatischen Designs kamen nicht gut an bei den Kritikern. Doch Tisci arbeitete fleissig weiter, blieb sich selbst treu und umschiffte geschickt jeglichen Medienrummel.

«In den ersten fünf Jahren war ich zu schüchtern, um ein Interview zu geben», blickte er lächelnd zurück.

Schritt für Schritt eroberte der Kreativling die Modewelt - Arbeit nonstop inklusive. Bis zum Burn-out kam es allerdings nie bei Riccardo Tisci, dazu nahm er sich früh genug ein mahnendes Beispiel an seinen Kollegen: John Galliano (54) wurde 2011 nach einem öffentlichen Ausraster bei Dior gefeuert und Alexander McQueen (?40) nahm sich 2010 das Leben.

«Das liess mich innehalten und nachdenken», betonte Riccardo Tisci.

(nir/Cover Media)

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