Stella McCartney hat kein olypmisches Sportprogramm
publiziert: Samstag, 24. Mrz 2012 / 08:29 Uhr
Stella McCartney gab zu.
Stella McCartney gab zu.

Stella McCartney berichtete über die vielen Faktoren, die den Entstehungsprozess des olympischen Outfits für die britischen Athleten kompliziert machten.

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Die britische Modeschöpferin feierte gestern im Tower von London den Launch ihrer mit Spannung erwarteten Kollektion für die britischen Sportler, die an den Olympischen Spielen im Sommer 2012 in London teilnehmen. McCartney lachte über die Frage des 'Grazia'-Magazins, ob sie sich ihr eigenes sportliches Wissen beim Kreieren der Sportlerkleidung zu Nutzen machte: «Haha. Sicher nicht! Mein minimales Sportprogramm lässt sich nicht einmal annähernd mit den olympischen Athleten vergleichen. Das ist eine komplett andere Sache und hier kommt 'Adidas' hinzu, die mir mit all ihrem technischen Fachwissen und ihren beeindruckenden Technologien in Bezug auf die Materialien der Kleidung unter anderem zur Seite standen», berichtete sie.Die Designerin sprach weiterhin über die verschiedenen Aspekte, die einen Einfluss auf das Design hatten.

Dabei musste sie feststellen, dass ihr Fachwissen doch sehr beschränkt gewesen sei, nachdem sie von den vielen wichtigen Faktoren erfuhr, die eine Rolle spielten. «Zunächst einmal ist es Grossbritannien - und ich als britische Person denke - was soll unsere Nation repräsentieren? Dann gibt es aber noch viele technische Dinge zu beachten, wie man zum Beispiel die Leistung der Athleten unterstützt. Aber es gibt auch noch sehr strenge olympische Regeln, die besagen, was man tun darf und was nicht. Darüber hinaus zählt natürlich das Feedback der Sportler, die Turner zum Beispiel: Die Designs auf ihrem Trikotanzug können die Jurymitglieder bei der Bewertung ihres Wettkampfes beeinflussen. Das Thema ist sehr komplex, man muss so viele Faktoren berücksichtigen. Wenn es dann nur noch an mir, dem Designer liegt, dann bleibt nicht mehr viel übrig, was man noch machen kann», erklärte sie.

In der Zwischenzeit antwortete die Mode-Expertin auf Kritiken an ihrer Kollektion, die ihr die Verwendung von zu wenig Rottönen vorwarfen. Die Ausstattung ist von einer rein blauen Fahne geschmückt - zum Missfallen vieler Patrioten. «Ich sehe, dass viele eine enge Bindung zum Union Jack haben, genau so wie ich! Tatsächlich aber verwendet das Design mehr Rot und zeigt mehr Fahne als jede Sportlerausstattung in Grossbritannien seit 1984», schrieb sie auf ihrer Twitter-Seite. Stella McCartney ist die erste Modeschöpferin, die mit dem Design des olympischen Outfits beauftragt wurde.

(alb/Cover Media)

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