Gegen den Trend
'Yves Saint Laurent' setzt auf winterliche Farben
publiziert: Mittwoch, 5. Okt 2011 / 08:16 Uhr
'Yves Saint Laurent' verwendet in seiner Frühling-Sommer-Kollektion 2012 Farbtöne, die sonst eher mit Wintermode assoziiert werden.
'Yves Saint Laurent' verwendet in seiner Frühling-Sommer-Kollektion 2012 Farbtöne, die sonst eher mit Wintermode assoziiert werden.

Das Modehaus 'Yves Saint Laurent' wendet sich von den traditionellen Frühlingsfarben ab und präsentierte eine ungewöhnliche Kollektion in Paris.

Stefano Pilati ist der Design-Chef des legendären Modelabels. Gerüchten zufolge könnte er in nicht allzu ferner Zukunft die Firma verlassen. Gestern jedoch ignorierte das Publikum die Spekulationen und der Modemacher präsentierte seine Frühling-Sommer-Kollektion 2012 auf der Pariser Fashion Week.

'Yves Saint Laurent' setzte sich gegen den diesjährigen Trend ab und verwendete Juwelen-Farben wie lila, blau und grün. 'WWD' berichtete, dass sich der Designer vom aktuellen Wetter inspirieren liess und Probleme hatte, sich von der kalten Saison zu lösen. In diesem Sinne erschien seine Farbwahl eher für eine Herbst-Winter-Kollektion geeignet, dennoch überzeugten die Kleider in ihrer Schönheit.

«Pilati ? baute seine Kollektion auf zwei grundlegenden Stoffen auf, feine Jacquard-Strukturen verziert mit grober Spitze und einem bazarähnlichen Stoff namens Marrakesh. Diese bestimmten ein allgemein strukturiertes Erscheinungsbild, in das der Designer beachtliches Volumen integrierte, insbesondere die Jacken standen vom Körper ab und interessante Kleider und Oberteile wiesen überdimensionierte Ärmel auf», schrieb 'WWD'.

Bleistift-Röcke dominierten die vergangenen Shows der Fashion Week und auch 'Yves Saint Laurent' konnte dem Trend nicht widerstehen. Models trugen hübsche tiefblaue Röcke in Kombination mit einem schwarzen Top mit V-Ausschnitt und einem ebenso schwarzen Gürtel. Andere Varianten zeigten waldgrüne Röcke mit ausgestellten Säumen, die die Beine der Models beim Laufen umspielten. Aus dem gleichen dunkelgrünen Stoff war ein Mini-Kleid gefertigt, das von einem schwarzen Gürtel zusammengehalten wurde. Ein weiterer lilafarbener Bleistiftrock wies Schlitze an den Seiten auf und wurde mit einem seidenen dunkelblauen Top mit gerüschten Ärmeln kombiniert. Auch hier fehlte natürlich nicht der schwarze Gürtel - ein Accessoire, dass ebenso unverzichtbar wie der rote Lippenstift der Models schien.

Die Hosen präsentierten sich gekürzt und eine silberne Variante kombiniert mit einem locker-gewickelten Oberteil fiel besonders auf. Der V-Ausschnitt und wunderschön gearbeitete Kragen erinnerten fast an ein ärmelloses Smoking-Jackett.

Zwei verschiedene Looks dominierten die Abendgarderobe. Für die Fans legerer Abendmode entwarf der Designer ein eigenes Muster, eine moderne Paisley-Version. Das Muster verzierte Maxi-Röcke, die die Models mit weissen Shirts und dem typischen schwarzen Gürtel trugen und auch komplette Kleider erschienen in besagtem Muster.

Für Fashonistas, die elegantere Abend-Outfits bevorzugen, kreierte Pilati schwarze Overalls und Maxi-Kleider mit Ausschnitten bis zum Bauchnabel, die mit goldenen Pailletten verziert worden waren.

'Chloé' leicht und frisch

Im Gegensatz zu 'Laurent' zeigte sich 'Chloé' leicht und frisch. Weisse und helle, pastellartige Töne dominierten hier die Kollektion.

Um eine frühlingshafte Atmosphäre zu verbreiten, griff Designerin Clare Waight Keller zu floralen Mustern, die Tops und die Seiten von Shorts und Hosen verzierten.

Ein weiterer Schlüssel-Look der Kollektion bestand in einer umfangreichen Variation an Falten: Die Show begann mit langen weissen Faltenkleidern, deren Seiten mit blauen und orangen Farbakzenten betont wurden.

Röcke waren entweder ganz kurz oder sehr lang, Hosen wirkten eher leger und bequem. Korallenrote Farbtupfer zogen sich durch die Kreationen und brachten Abwechslung in die vorwiegend weisse Farbgebung.

(bert/Cover Media)

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