Rassismus auf dem Laufsteg

Bethann Hardison: Veränderung in der Model-Szene

publiziert: Dienstag, 21. Jan 2014 / 13:52 Uhr
Bethann Hardison stellte erste Veränderungen in der Welt der Models fest.
Bethann Hardison stellte erste Veränderungen in der Welt der Models fest.

Model Bethann Hardison ist erfreut, dass ihre Kampagne erste Erfolge zeigt.

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Die berühmte Berufsschönheit rief im vergangenen Jahr die Kampagne 'Balanced Diversity' ins Leben, die gegen Rassismus auf dem Laufsteg kämpft. Mit der Unterstützung von Modestars wie Naomi Campbell (43) und Iman (58) schrieb Hardison einen öffentlichen Brief an die Verwaltungsorgane der grossen Modestädte - New York, London, Mailand und Paris -, in dem sie den Mangel an schwarzen Models anprangerte. Jetzt zeigte sich die Aktivistin erfreut, dass bisher mehrere Designer ihre Worte berücksichtigt haben. «Es gab Fortschritte, die gut und unerwartet waren. In den New Yorker Shows liefen drei, vier, sogar fünf schwarze Models im Vergleich zu einem oder keinem in der vergangenen Saison mit. Auch in London und Paris gab es leichte Verbesserungen», erklärte sie im Interview mit 'modelinia.com'. «Die überraschendsten Fortschritte gab es jedoch in Mailand, wo Giorgio Armani die Show von einem schwarzen Model eröffnen liess. Bei Prada liefen fünf schwarze Models, was fast schon beispiellos ist, und Jil Sander integrierte mehrere schwarze Models, wo bis dato keine engagiert wurden. In der vergangenen Saison gab es eine deutliche Verschiebung der Energien und ich denke, dass die Leute auf einmal das Gefühl hatten, ihren Komfortbereich zu verlassen - und das ist eine gute Sache.»

Ratschläge für Nachwuchs-Models

Hardison hatte im Sinne ihrer Kampagne auch einige Ratschläge für Nachwuchs-Models: «Junge Models sollten sich dieser Bewegung bewusst sein und daran denken, es nicht persönlich zu nehmen. Gibt es irgendeine Situation, in der ihr euch unwohl fühlt, teilt das eurem Agenten mit. Zögert nicht, ältere, schwarze Models zu fragen, sie sollten eure Situation verstehen. Am wichtigsten ist es, weiterhin darüber zu sprechen. Denkt daran, dass nichts an euch falsch ist, an dem System ist etwas falsch», ermutigte Bethann Hardison.

(ig/Cover Media)

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