Neue Aufgaben

Julien Dossena schliesst Atto

publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2014 / 13:42 Uhr
Julien Dossena legt sein Label Atto auf Eis.
Julien Dossena legt sein Label Atto auf Eis.

Julien Dossena will sich jetzt ganz auf seine Arbeit bei Paco Rabanne konzentrieren.

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Der französische Modeschöpfer gründete sein Label Atto 2012 und wurde ausserdem der Kreativ-Chef des Luxuslabels. Obwohl er mit Atto einen Platz unter den Finalisten beim 'LVMH Young Fashion Designer'-Preis landete, hat Dossena das Gefühl, nicht beide Marken gleichzeitig führen zu können. «Ich denke, dass der Moment gekommen ist, an dem beide Projekte volles Engagement und Hingabe meinerseits verlangen. Ich bin erfreut, dass Projekte für Paco Rabanne reinkommen und ich will sicherstellen, dass ich all meine Energie darauf verwenden kann. Natürlich wird Atto immer etwas Besonderes für mich sein und ich bin mir sicher, dass ich in ein paar Jahren dieses grossartige Abenteuer, für das ich so viele positive Reaktionen erhalten habe, erneut starten werden», erklärte er im Interview mit 'style.com'.

Berichten zufolge hat Dossena seinen Platz in dem Wettbewerb aufgegeben und er wird auch von keinem anderen Designer ersetzt. Der LVMH-Award erkennt Modeschöpfer an, die bis zu ihrem 40. Kebensjahr mindestens zwei Kollektionen herausbrachten.

Name von Vater übernommen

Dossena gründete Atto, das nach seinem Vater benannt ist, nach seinem Abschluss an der berühmten Architektur- und Bildende Kunstschule La Cambre in Brüssel. Zu diesem Zeitpunkt arbeite er bereits als Senior-Designer der Ready-to-wear-Kollektionen bei Balenciaga unter dem ehemaligen Kreativchef des Labels Nicolas Ghesquière.

In seiner neuen Rolle bei Paco Rabanne scheint Julien Dossena viel vorzuhaben. Unlängst sprach er davon, eine neue Vision zu kreieren und ein neues Publikum anzusprechen: «Wenn die Frauen nur ein Kleid von Paco Rabanne in ihrem Kleiderschrank haben, dann wird sich das Label nicht weiterentwickeln. Wir wollen eine klassische Marke für jüngere Kunden schaffen. In dieser Saison haben wir die Shops, um diese kommerzielle Botschaft zu vermitteln. Jetzt arbeiten wir an unserer ersten Pre-Kollektion. Wir werden unseren ersten Shop in anderthalb Jahren eröffnen.»

(ww/Cover Media)

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