'Boho-Chic'

Matthew Williamson: Es läuft so, wie ich es will

publiziert: Freitag, 14. Mrz 2014 / 21:44 Uhr
Modeschöpfer Matthew Williamson betrachtet sich völlig losgelöst von der Modebranche und entwirft seine Kreationen so, wie er es für richtig hält.
Modeschöpfer Matthew Williamson betrachtet sich völlig losgelöst von der Modebranche und entwirft seine Kreationen so, wie er es für richtig hält.

Matthew Williamson (42) lässt sich von niemandem «in den Rücken stossen» und sagen, was er zu tun hat.

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Der britische Designer präsentierte auf der Londoner Fashion Week jüngst die Herbst/Winter-Kollektion 2014 seines gleichnamigen Labels. Seine erste Linie debütierte im Jahre 1997 und seitdem hat er sich einen Namen für seine Kreationen im 'Boho-Chic' gemacht. Während des Design-Prozesses habe Williamson stets eine klare Idee vor Augen, wie die fertigen Stücke aussehen sollen - auf die Meinung anderer gebe er hingegen nichts.

"Ich habe die Freiheit zu tun, was ich möchte. Es gibt niemanden, der mir in den Rücken stösst und sagt, dass ich es streng nach einem Schema machen muss", beharrte er gegenüber 'scmp.com'. "Es gab Punkte in meiner Karriere, an denen ich mich komplett losreissen wollte, aber es hätte nicht wirklich Sinn gemacht. Ich bin kein Künstler und da gibt es eine feine Linie zwischen einem kommerziellen Unternehmen, das seinen Kundenstamm behalten möchte und einem Sinn von Bewegung."

Inspirationsquelle College

Matthew Williamson wuchs in Manchester auf und zog nach London, um an dem renommierten Central Saint Martin's College of Art and Design zu studieren. Selbst heute nehme er seine damalige Umgebung als Inspirationsquelle für neue Ideen. "Ich wurde in den 70er-Jahren geboren und zu dieser Ära fühle ich mich aus irgendeinem Grund hingezogen. Dieser lockere Gedanke von Vergnügungssucht, der Lifestyle, das Design, das ist meine permanente Quelle", erklärte der Mode-Profi. Weiter sagte er: "Es ist der Kern meiner Marke und man braucht eine DNA und eine Grundlage. Das ist es, was mich zurück zu dieser Ära zieht. In meinen Augen geht alles auf diesen Luxus-Sinn und einem unkonventionellen Geist zurück. Diese Dinge stehen mit den 70ern in enger Verbindung."

Derzeit arbeitet der Modeschöpfer fleissig an seiner Frühjahr/Sommer-Linie und hat grosse Träume, was die Zukunft für ihn bereithält. "Mein grösstes Ziel ist es, mehr davon zu tun, was wir tun - und es besser zu machen. Ich versuche einfach, meine Kleidung so frisch wie möglich zu gestalten, zu einem Preis, den sie eben kostet", fügte Matthew Williamson hinzu. "Ich denke gerne, dass sie voller Charakter ist und jeden bereichert, der sich für sie entscheidet, auch wenn es nur ein klitzekleines bisschen ist."

(bert/Cover Media)

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