«Vorherbestimmt»

Nicolas Ghesquière: Ich bin mutig

publiziert: Mittwoch, 12. Mrz 2014 / 15:33 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Mrz 2014 / 16:16 Uhr
Nicolas Ghesquière ist überzeugt davon, dass sein Erfolg in der Modeindustrie «vorherbestimmt» war.
Nicolas Ghesquière ist überzeugt davon, dass sein Erfolg in der Modeindustrie «vorherbestimmt» war.

Designer Nicolas Ghesquière lernte im Laufe seiner Karriere, mutig und selbstbewusst zu sein.

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Im vergangenen Jahr übernahm der französische Modeschöpfer die Postion als Kreativchef bei Louis Vuitton und trat damit die Nachfolge von Marc Jacobs (50) an. Zu Beginn des Monats präsentierte er seine Debütkollektion für das Luxuslabel auf der Paris Fashion Week und erntete für seine Kreationen das Lob der Kritiker.

Keine Angst

In seinem ersten Interview seit seiner Anstellung bei Louis Vuitton erklärte Ghesquière, was er im Laufe seiner Modekarriere gelernt habe: «Ich habe gelernt, keine Angst zu haben. Mutig zu sein. In diesem Job muss man die Leute, auf verschiedenen Ebenen ständig von etwas überzeugen, um für seinen Traum zu kämpfen. Ich habe gelernt, dass man selbstbewusst sein muss, um das zu tun. Vergiss niemals, dass die zeitlosen Klassiker auch einmal etwas völlig Neues waren», zitierte ihn die Aprilausgabe der 'Vanity Fair'.

Versprechen an sich selbst

Für seinen kometenhaften Aufstieg in der Modewelt sei der Designer seiner Meinung nach «bestimmt» gewesen. Schon in einem jungen Alter schwor sich der Franzose, mit grossen Designern zu arbeiten. «Ich habe mir selbst versprochen: Vor deinem 18. Geburtstag wirst du bei Jean Paul Gaultier sein. Und es funktionierte. Ich wurde angestellt», erinnerte er sich. Danach arbeitete er sehr zum Missfallen seiner Eltern, die ihn zu einem Modestudium drängen wollten, für sich selbst als Selbstständiger. Später war er bis 2012 ganze 15 Jahre als Kreativchef bei Balenciaga tätig und führte das Label zum Erfolg.

Seine Position bei Louis Vuitton kam für einige Modeexperten überraschend, doch für den Geschäftsführer Michael Burke war es eine leichte Entscheidung: «Es gab nur Nicolas. Nach der herausragenden Arbeit, die Marc Jacobs leistete, waren wir verpflichtet unseren mutigen Standard beizubehalten. Wir brauchten jemand, der so grossartig ist wie Nicolas. Wir hätten nicht einfach auf Nummer sicher gehen wollen», schwärmte Burke von Nicolas Ghesquière.

(ig/Cover Media)

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