'work hard. be mohr'

Patrick Mohr: Ich will mit Mode etwas bewegen

publiziert: Donnerstag, 16. Jan 2014 / 13:56 Uhr
Für Patrick Mohr spielten bei seiner neuesten Kollektion Farben eine grosse Rolle.
Für Patrick Mohr spielten bei seiner neuesten Kollektion Farben eine grosse Rolle.

Designer Patrick Mohr möchte nicht nur Mode präsentieren und hatte mit seiner aktuellen Kollektion 'work hard. be mohr.' wieder eine klare Botschaft.

Wie schon die vergangenen vier Jahre suchte sich der Modeschöpfer für seine zehnte Show auf der Berliner Fashion Week eine Location abseits des Zeltes vom Brandenburger Tor aus, da er sich dort «nicht frei entfalten» könne und für ihn auch der Ort und die Inszenierung zum Gesamtkonzept gehöre. Mit diesem Resultat möchte der Kreative seinem Publikum immer etwas vermitteln. So auch in diesem Jahr. Model Papis Loveday (37) und die britischen Tänzerin und TV-Juorin Nikeata Thompson (33, 'Got to Dance') präsentierten unter anderem die Kreationen. Alle Models hatten zwei grosse Gemeinsamkeiten: Sie waren allesamt dunkelhäutig und trugen ausschliesslich Blau. Damit wollte der Modedesigner ein klares Statement setzen und die üblichen Konventionen sprengen. Dass dunkelhäutige Models nur selten auf den Laufstegen zu bewundern sind, sei für Mohr «inakzeptabel».

Schauplatz war dann eine ehemalige Eisenwarenhandlung - ein besonderer Ort für eine ebenso besondere Kollektion. «Es geht mir darum, neben der Klamotte auch etwas zu bewegen, eine Botschaft zu vermitteln. Und das kann ich eben nur durch die Mode», sagte er im Gespräch mit 'Cover Media'.

Eingebungen im Traum oder auf der Strasse

Inspiriert wird der Modedesigner manchmal im Traum oder auf der Strasse. Die Eingebung treffe ihn dann «wie ein Blitz». Wenn er in Berlin ein passendes Model für seine nächste Show entdeckt, spricht er es direkt auf der Strasse an, anstatt sich auf klassische Model-Agenturen zu berufen. Grosse Bekanntheit erhielt der Kreative, indem er eher ungewöhnliche Models seine Kleidung präsentieren liess. So schickte er schon Obdachlose über den Laufsteg oder liess Behinderte oder Transsexuelle seine Kreationen präsentieren. Schnell wird klar: Für Patrick Mohr zählt der Mensch in all seinen Facetten.

Ausserdem ist die Farbe Blau für ihn eine grosse, viel zu selten erfüllte Liebe. Kaum eine Farbe reicht so stark von aggressiv über cool bis zur Harmonie - so wie das Wesen des Menschen an sich. Deshalb macht er sich beim Designen auch keine Gedanken über den typischen Träger seiner Entwürfe. Auf die Frage, welche Person er beim Kreieren vor Augen hat, antwortete er: «Keine - ich habe den Menschen im Kopf und möchte ihn als Mensch erreichen, der auf keinen Fall perfekt sein muss.»

Das Alltägliche reizt Patrick Mohr, das er mit seiner Kollektion und der Inszenierung dann wieder in etwas Besonderes verwandelt.

(ig/Cover Media)

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