«Ich trage immer die gleichen Sachen»

Peter Dundas: Ich habe langweilige Klamotten

publiziert: Dienstag, 24. Jun 2014 / 15:28 Uhr
Designer Peter Dundas trägt stets das gleiche Outfit.
Designer Peter Dundas trägt stets das gleiche Outfit.

Im Gegensatz zu seinen Designs ist die Garderobe von Peter Dundas «schrecklich langweilig».

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Der Modeschöpfer kreiert seit sechs Jahren die umwerfenden Damenkollektionen für Pucci. Wenn es allerdings um seinen eigenen Look geht, sei Dundas kein Fan von viel Abwechslung. «Ich habe einen schrecklich langweiligen Kleiderschrank. Ich trage immer die gleichen Sachen. Ich habe meine Uniform. Ich trage immer weisse Jeans. In London denke ich vermutlich länger darüber nach, was ich anziehe, und in Paris will man keine schlechten Schuhe tragen. Aber ich bin mir nicht so sicher, wenn es um meinen Look geht», gestand er auf 'Style.com'.

Unterschiedliche Arbeitsweisen

Bevor sich der Norweger in der Pucci Zentrale in Florenz niederliess, arbeitete er bei führenden französischen Labels wie Jean Paul Gaultier und Christian Lacroix. Die unterschiedliche Arbeitsweise zwischen Franzosen und Italienern zu beobachten, war eine faszinierende Erfahrung für den Modestar. «Wenn es um Ästhetik geht, dann sind die Italiener sehr viel impulsiver und haben weniger Angst davor, Farben und Muster, Stickereien und Verzierungen zu mischen. Bei der italienischen Mode geht es mehr um die Augenfreude, die französische Mode hingegen ist eine intellektuellere Art und Weise, sich zu kleiden. Aber die Franzosen haben mich geprägt und was ich heute mache, ist die gesammelte Kontinuität dessen, was ich schon immer getan habe. In meiner Arbeit steckt also ein wenig von der Pariserin, weil ich sie sehr liebe. Und ich liebe den Witz einer Engländerin und das Dolce Vita der Italienerinnen in Kombination. Es ist gut, verschiedene Ebenen zu haben», befand er.

Auch Florenz hat einen Einfluss auf Dundas gehabt, der von den vielen Renaissance-Gebäuden fasziniert ist und sie oft als Inspiration für seine Entwürfe verwendet. «Florenz ist diese Kulisse, die mein Mädchen bewohnt. Sie bildet ein Kontrapunkt zu ihrer Person. In meinem Geist sind die Kleider, die ich mache, nur T-Shirts - vergoldete T-Shirts, aber dennoch T-Shirts. Es macht also Sinn für mich, diese Umgebung zu komplementieren und sie in Kontrast zu stellen», schloss Peter Dundas.

(ig/Cover Media)

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