Eingeschränkte Männermode? Nein!

Yohji Yamamoto: Detailliebe gegen Langeweile

publiziert: Donnerstag, 19. Mrz 2015 / 21:59 Uhr
Yohji Yamamoto liebt jedes einzelne Deteil an der Mode.
Yohji Yamamoto liebt jedes einzelne Deteil an der Mode.

Designer Yohji Yamamoto (71) findet, dass Männermode ziemlich eingeschränkt ist und tobt sich deshalb bei den Details aus.

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Der japanische Designer hat in seiner langjährigen Karriere schon einiges gemacht: Bühnenoutfits für Elton John (67, 'Your Song'), die erfolgreiche Y-3-Zusammenarbeit mit adidas und sogar Ausstellungen seiner Kreationen in Museen. Doch egal, um welches Projekt sich der Modemacher kümmert - frisch muss es sein. Bei Männermode ist dies allerdings nicht immer so einfach. «Die Garderobe eines Mannes ist in ihrer Vielfältigkeit viel begrenzter und in Codes eingeschränkt», beschwerte er sich im Interview mit 'matchesfashion.com'. «Ich glaube nicht, dass wir in naher Zukunft Männer mit Röcken oder Kleidern sehen werden - und damit will ich nicht sagen, dass ich mir das wünsche. Es dreht sich alles um die Form der Aufschläge an der Jacke oder die Länge davon, zwei oder drei Knöpfe, den Kragen eines Hemds oder den Schnitt der Hose. Nach ein paar Saisons langweilt man sich auf jeden Fall. Deshalb lege ich Wert auf die Details - wie praktisch und cool sie sein könnten.»

Yohjis Designs sind bei zahlreichen Stars beliebt - von David Beckham (39) bis zu Willow Smith (14, 'Whip My Hair'). Mit seinen Kreationen bietet er nämlich sowohl Bequemlichkeit als auch Stil. Dabei hofft er, dass vor allem diejenigen sich für seine Kleidung entscheiden, die durch ihren Schrank gucken und das Gefühl haben, dass etwas fehlt. «Ich schätze, heutzutage wünsche ich mir, dass meine Klamotten die sind, bei denen man landet, nachdem man schon alle möglichen Stationen der Mode durchgemacht hat. Erst fängt man mit konservativer Mode an, dann macht man jeden einzelnen Trend mit und dann kommt man endlich an den Punkt, an dem man bemerkt, dass etwas fehlt, etwas falsch ist. Das sind die Menschen, von denen ich mir wünsche, dass sie meine Kleidung zu schätzen wissen. Ich wünschte, es wäre die letzte, die sie tragen würden», verriet Yohji Yamamoto lächelnd.

(nir/Cover Media)

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